LUDWIG II.

Aufstieg ins Licht

KÖNIGLICH BAYERISCHES VELO GESETZ

König Ludwig II.

Bayerns beliebter König, Bauherr von Schloss Neuschwanstein und vieler weiterer bedeutender Baudenkmäler, liebte nicht nur märchenhafte Architektur. Aus nicht gesicherten Recherchen  des ADFC Bayern (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) geht hervor, dass König Ludwig II. kurz vor seinem Tod plante, ein königlich-bayerisches Velo-Gesetz zu erlassen. In der vermeintlichen Gesetzes-Urkunde, die dem ADFC Bayern vorliegt, steht Erstaunliches: So forderte der Kini bereits damals den Radverkehr in Bayern zu fördern, Radwege zu bauen und dafür einen standesgemäßen Staatshaushalt und ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen.

Jedoch ehe das königlich-bayerische Velo-Gesetz in Kraft treten konnte, ertrank König Ludwig II. am 13. Juni 1886 unter bis heute ungeklärten Umständen im Würmsee (heute Starnberger See). Es ist sicherlich ein Zufall, aber nur wenige Tage nach des Königs Tod, nämlich am 3. Juli 1886, wurde das erste Automobil mit Verbrennungsmotor durch Carl Benz erstmals öffentlich vorgeführt. Eben jenes Verkehrsmittel das im folgenden Jahrhundert das Fahrrad von den Straßen verdrängen würde.
Quelle: https://www.radgesetz-bayern.de/kini-blog/koenig-ludwig-ii/

Hier das von König Ludwig II. vermutlich erworbene auf der Weltausstellung 1867 von Michaux (Michauline (1867). Im Tagebucheintrag vom 14.10. 1867 schreibt er:
“Ich mache viele Ausflüge, neulich ritt ich auf meinem getreuen Radrosse bis nach Imst in Tyrol und kehrte noch am nämlichen Tage hierher zurück. Freilich war ich incognito unterwegs, wie schon so oft erwies mir der Name von Berg vortreffliche Dienste…”

Bildquelle: © Traumrune / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Königlich-Bayerischen Velo Gesetzes aus dem Jahre 1880