LUDWIG II.

Aufstieg ins Licht

Lese- und Hörprobe

Leseprobe:

Prolog

Die nächtlichen Gassen waren von fahlem Mondlicht umspült.
Da und dort regte sich etwas im Laub der fallenden Blätter und geheimnisvoll drangen Geräusche an das lauschende Ohr. Was war das?
Ein Summen und Klingen ertönte aus ferner Dunkelheit, begleitet von eigenartig vibrierender Unruhe.
Es wurde stärker und war begleitet vom Aufschlagen der Hufe sich nähernder Pferde, die eine dunkle Kutsche nach sich zogen.
Das Klappern wurde immer deutlicher, bald war das Schnauben der Pferde und ihr Wiehern auch in den Gassen der Nacht zu spüren.
Als sich wieder Stille verbreitete, drang nur noch der Türschlag der Kutsche durch die nächtlichen Gassen und wer Beobachter sein konnte, sah eine Gestalt, sich aus der Kutsche begebend und im Dunklen der Nacht verschwindend. Lichter zeigten sich an einem entfernten Haus, Türen wurden geöffnet und bald nahm das langsam aufkeimende Tageslicht die Schatten der Nacht in sich auf. Wie ist doch alles so anders in der Klarheit des Tages, wenn aus den verschwommenen Konturen der Nacht sich langsam die Fülle der Farben offenbart.

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Hörprobe: https://youtu.be/AjHnXrPwxAk